In diesem Zustand werden manche Tiere direkt aus ihrem privaten Zuhause im Tierheim abgegeben, z.B. nach 7 Jahren Einzelhaft..........

 

Pressemeldung

03.07.2017

Tierschutz im Ausland:

Was Urlauber bei tierischen Attraktionen beachten sollten

Tierische Attraktionen gelten als Urlaubermagnet: Egal ob Souvenirfoto mit einem Wildtier, der Ritt auf einem Elefanten oder die Vorführung von Tieren in Shows und Arenen – das Angebot ist groß. Dass sich hinter dahinter in vielen Fällen Tierschutzprobleme verbergen, ist Touristen oft nicht bewusst. Auch tierische Souvenirs sind mit Tier- und Artenschutzproblemen verbunden. Der Deutsche Tierschutzbund informiert zum Start der Urlaubssaison darüber, welche tierschutzwidrigen Praktiken sich hinter den vermeintlichen Touristenattraktionen verbergen.

„Wer hinter die Kulissen von tierischen Souvenirfotos und Shows blickt, sieht, dass die Tiere allein der Touristen-Belustigung dienen, während sie selbst ein Leben voller Entbehrungen fristen“, erklärt James Brückner, Referent für Artenschutz beim Deutschen Tierschutzbund. „Wir appellieren an alle Urlauber, das Leid der Tiere nicht zu unterstützen. Nur wenn Reisende entsprechende Angebote meiden, lassen sich Verbesserungen für die Tiere vor Ort erreichen.“

Obwohl einige Reiseveranstalter entsprechende Attraktionen bereits aus dem Programm genommen haben, sind Nachfrage und Angebot nach wie vor groß. Vielen Touristen ist dabei nicht bewusst, dass etwa Elefanten bei ihrer „Ausbildung“ zum Reittier unterworfen werden müssen, was mit Anketten, Fesseln und Schlägen erreicht wird. Der Besuch von Delfinshows und das Schwimmen mit Delfinen fördern die fragwürdige Gefangenschaftshaltung dieser Tiere und indirekt auch den Fang freilebender Delfine, wie bei den blutigen Treibjagden im japanischen Taiji. Ebenso blutig sind auch Tierkämpfe, wie der Stierkampf, der neben Spanien auch in Frankreich, Portugal, Mexiko und Brasilien verbreitet ist.

Tierschutzprobleme birgt auch ein auf den ersten Blick niedliches Foto mit einem Wildtier: Das ständige Anfassen durch fremde Menschen stresst die Tiere enorm. Viele wurden als Jungtiere gefangen und ihre Mütter getötet. Bei nachgezüchteten Löwenjungen, die gerne als Fotomotiv zum Einsatz kommen, ist es zum Beispiel in Südafrika keine Seltenheit, dass die halbzahmen Tiere beim „Canned hunting“ für Jagdtouristen zum Abschuss freigegeben werden, sobald sie älter und damit für Fotomotive nicht mehr brauchbar sind.

Weil jedes freigekaufte Tier sofort durch ein anderes ersetzt wird, raten die Tierschützer auch vom Freikaufen eines Tieres ab. Die skrupellosen Tierhändler leben von der Hilfsbereitschaft der Touristen und machen damit großen Profit. Nicht zu vergessen sind auch Tierqual-Souvenirs, wie Taschen aus Krokodilleder, Pelze, Korallen oder Schnitzereien aus Elfenbein, deren Einfuhr illegal ist und auf die tierliebe Urlauber auch aus Artenschutzgründen lieber verzichten sollten.

DU UND DAS TIER, das Mitgliedermagazin des Deutschen Tierschutzbundes, berichtet darüber, wie Tiere als Touristenattraktionen vermarktet werden

Bildunterschrift: Delfine werden zur Unterhaltung des Publikums in Shows vorgeführt. Touristen sollten solche Attraktionen meiden, um die Gefangenschaftshaltung dieser Tiere nicht zu unterstützen.

Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

Weiteres Bildmaterial senden wir Ihnen gerne zu.

 

 

 

Beschwerde gegen die Firma Rentokil

 

Rentokil Initial GmbH, Geschäftsführer Holger May, Herzforder Straße 9, 49808 Lingen

Telefon: 0800 / 5 89 45 47 27, Telefax: 02 21 / 79 10 31 03

 

Sehr geehrte Damen und Herren des Deutschen Werberates,

 

wir sind seit Jahren mit dem Thema Stadttauben befasst und arbeiten mit den Tierschutzvereinen in Hamburg, Braunschweig und Lüneburg, um ein tierschutzgerechtes Stadttaubenmanagement aufzubauen. In schöner Regelmäßigkeit werden wir mit den Vorurteilen konfrontiert, dass Tauben die Krankheitsüberträger schlechthin sind.

Uns scheint, eine wesentliche Rolle zur Verfestigung dieses Bildes spielen die Firmen, die sich mit Schädlingsbekämpfung befassen. Auf deren Internetseiten finden sich lange Listen mit odbringenden Krankheiten, die angeblich alle von den Stadttauben übertragen werden. Wir hatten erst den Verdacht und jetzt die Gewissheit, dass hier der Geschäftssinn weit über das Ziel hinaus schießt. Deswegen legen wir jetzt offiziell und beispielhaft Beschwerde ein gegen die Firma Rentokil, den Marktführer für Schädlingsbekämpfung und Taubenabwehr in Deutschland. Unser Vorwurf lautet, dass die Firma Rentokil die Unwissenheit ihrer Kundschaft ausnutzt, um bei ihr massiv Angst vor Tauben zu schüren. Auf ihrer Internetseite behauptet Rentokil unter dem Menüpunkt „Stadttauben“, dass von diesen Tieren und deren Hinterlassenschaften tödliche Gefahren für Menschen ausgehen.

Die Unterzeichnenden fordern die Firma Rentokil auf, die im Folgenden aufgeführten Falschaussagen zu unterlassen und ihre Internetseite, sowie ihre Broschüre „Taubenabwehr. Systemlösungen zum Schutz von Menschen und Gebäuden“ umgehend, spätestens innerhalb von 10 Tagen zu berichtigen. Des Weiteren, dass die Firma Rentokil Angaben in ihren öffentlichen Publikationen unterlässt, die sich auf Tatsachen beziehen, die nicht durch allgemein anerkannte wissenschaftliche Daten erwiesen sind oder falsch sind oder auf Erkenntnissen beruhen, die nicht hinreichend wissenschaftlich abgesichert sind. Ebenso Angaben, die bei den angesprochenen Kunden konkrete Fehlvorstellungen hervorrufen. Auf den folgenden Seiten finden Sie Originalaussagen der Firma Rentokil (Screenshots im Anhang), denen wir Einschätzungen von Fachleuten entgegenstellen. Mit ihrem Fachwissen zur Seite standen:

Jens Hübel, Tierarzt, ZB Zier-, Zoo- und Wildvögel, Leipzig

Dr. med. vet. Almut Malone, Tiermedizinerin, Berlin

Rentokil Behauptungen auf der Homepage (Screenshot 1 + 2)

Menüpunkt: „Krankheiten und Schäden durch Taubenplagen“

Mögliche Krankheiten und Auswirkungen:

 

• Ornithose / Psittakose (Bakterium) - Tödliche Lungenentzündung

• Salmonellose (Bakterium) - Lebensmittelvergiftung

• Typhus (Bakterium) - Tödliche Durchfallerkrankung

• Encephallitis (Virus) - Nervenentzündung

• Histoplasmose (Pilz) - Zerstörung der Lunge

• Toxoplasmose (Einzeller) - Entzündung der Leber und Lunge

• Kokkzidose (Pilz) - Zerstörung der Lunge

• Listeriose (Bakterium) - Hirnhautentzündung

• Aspergillose (Pilz) - Zerstörung der Lunge

• Myxovirose (Virus) - Augenentzündung

• Trichomonasis (Einzeller) - Schwellungen

Rentokil Behauptung: „Ornithose / Psittakose (Bakterium) - Tödliche Lungenentzündung“

Richtigstellung:

Ornithose heißt mittlerweile Aviäre Chlamydiose. Für Vögel und für Menschen ist sie nur noch meldepflichtig, weil die Krankheit mit Antibiotika gut zu behandeln ist. Da die Erkrankung in der Symptomatik einer Grippe ähnelt, haben sie schon viele Menschen durchgemacht, ohne zu wissen, um welche Krankheit es sich handelte. Auch das Robert-Koch-Institut in Berlin bestätigt mit Mail vom 2. 8. 2016 an das Frankfurter Stadttaubenprojekt, dass es in den letzten 10 Jahren nur zwei nachgewiesene Fälle von Ornithose gab. Ein Fall davon stand im Zusammenhang mit dem Besuch einer Person in einem Vogelpark in Teneriffa, und in 20 Fällen konnte die Infektion durch Tauben nicht nachgewiesen, sondern nur vermutet werden. Bei einer Bevölkerung von 82.176.000 (Stand 2015) und einem Zeitraum von 10 Jahren, entsprechen 2 Erkrankungen einer Wahrscheinlichkeit von 1: 420 Millionen. In etwa also der Wahrscheinlichkeit, 5 x hintereinander den Eurojackpot zu knacken.

Fazit: Die Behauptung ist falsch.

Rentokil Behauptung: „Salmonellose (Bakterium) - Lebensmittelvergiftung“

Richtigstellung:

Die Salmonellen, die Tauben befallen, sind taubenspezifisch (Salmonella typhimurium var. copenhagen), also keine Zoonose und daher für den Menschen harmlos.

Fazit: Die Behauptung ist falsch.

Rentokil Behauptung: „Typhus (Bakterium) - Tödliche Durchfallerkrankung“

Richtigstellung:

Typhus ist eine Erkrankung, die durch spezielle Salmonellenstämme (Salmonella typhi) verursacht wird. Diese spielen bei Tauben keine Rolle.

Fazit: Die Behauptung ist falsch.

Rentokil Behauptung: „Encephalitis (Virus) - Nervenentzündung“

Richtigstellung:

Eine Enzephalitis ist eine Gehirnentzündung. Weder das Robert-Koch-Institut in Berlin noch das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg haben Informationen darüber, dass Tauben Enzephalitis übertragen. Falls damit PMV gemeint ist, haben Tauben auch da eine Sonderform cPMV, die keine nennenswerte Rolle als Zoonose spielt.

Fazit: Die Behauptung ist falsch.

Rentokil Behauptung: „Histoplasmose (Pilz) - Zerstörung der Lunge“

Richtigstellung:

Tauben sind als Haus- und Nutztier potentielle Überträger. Allerdings sieht das Robert-Koch-Institut die Verbreitung der Histoplasmose in den USA (mittlerer Westen), Zentral- und Südamerika, Karibik, Afrika, Indonesien, Australien und vereinzelten Endemiegebieten in Europa (in Fledermaushöhlen).

Fazit: Die Behauptung ist falsch.

Rentokil Behauptung: „Toxoplasmose (Einzeller) - Entzündung der Leber und Lunge“

Richtigstellung:

Tauben sind potentielle Überträger, wie alle Warmblüter. Von tatsächlicher Bedeutung sind in dem Zusammenhang aber der Verzehr von ungewaschenem Gemüse und von rohem Fleisch. Nach dem Robert-Koch-Institut sind hauptsächlich zwei Infektionswege für die Infektion des Menschen verantwortlich: die orale Aufnahme von umweltresistenten (über viele Monate lebensfähigen) sogenannten Oozysten über Ausscheidungen der Katze, durch z. B. ungewaschenes Gemüse, sowie die Aufnahme von sogenannten Gewebszysten, durch zystenhaltiges Fleisch bzw. Fleischprodukte infizierter Tiere. Wird Schweine-, Rind-, Schafs- oder Geflügelfleisch nur ungenügend gegart oder gar roh verzehrt (z. B. Rohwurst, Hackepeter), können sogenannte Gewebszysten (eine Dauerform des Parasiten) in diesem Fleisch überleben und zur Infektion führen.

Fazit: Die Behauptung ist falsch.

Rentokil Behauptung: Kokkzidose (Pilz) - Zerstörung der Lunge“

Richtigstellung:

Kokzidien sind keine Pilze, sondern Einzeller. Typische Taubenkokzidien, die mit dem Kot ausgeschieden werden, sind harmlos für den Menschen und auch für andere Säugetiere.

Fazit: Die Behauptung ist falsch.

Rentokil Behauptung: Listeriose (Bakterium) - Hirnhautentzündung

Richtigstellung:

Tauben können diesen Erreger zwar ausscheiden, aber die größte Bedeutung als Infektionsquelle haben kontaminierte Lebensmittel, wie im Jahr 2015 kontaminierter Milchreis in Paderborn. Ein Infektionszusammenhang mit Tauben wird im Robert-Koch-Jahrbuch 2015 nicht genannt.

Fazit: Die Behauptung ist falsch.

Rentokil Behauptung: Aspergillose (Pilz) - Zerstörung der Lunge

Richtigstellung:

Diese Erkrankung ist hier völlig fehl am Platz. Kein Tier ist Überträger einer Aspergillose! Einer Infektion mit Aspergillen betrifft vor allem immunsupprimierte Menschen. Hierbei ist die Luft mit Schimmelpilzsporen kontaminiert. Mögliche hohe Exposition kann eine Infektion leichter ermöglichen, hierzu zählen Schimmelherde.

Fazit: Die Behauptung ist falsch.

Rentokil Behauptung: Myxovirose (Virus) - Augenentzündung

Richtigstellung:

Eine Erkrankung namens Myxovirose ist nicht bekannt. Myxoviren ist eine veraltete Bezeichnung für Orthomyxo- und Paramyxoviren. Die Paramyxoviren der Taube haben für den Menschen keine Bedeutung. Zu den Orthomyxoviren zählen die Influenzaviren. Hier ist aber ebenfalls keine Verbindung zum Menschen zu sehen.

Fazit: Die Behauptung ist falsch.

Rentokil Behauptung: Trichomonasis (Einzeller) - Schwellungen

Richtigstellung:

Eine Trichomoniasis beim Menschen ist eine Geschlechtserkrankung, die nicht von Tauben übertragen wird, sondern beim Geschlechtsakt von Mensch zu Mensch. Dabei handelt es sich um Trichomonas vaginalis. Bei Tauben kommen Trichomonas gallinae vor. Diese haben für den Menschen keine Bedeutung und werden zudem nicht über Kot, sondern von adulten Tauben auf Jungtauben bei der Fütterung übertragen bzw. auf andere Vogelarten durch Aufnahme kontaminierten Wassers.

Fazit: Die Behauptung ist falsch.

Rentokil Behauptung: H5N1 - Vogelgrippe (Screenshot 3)

„Stadttauben sind lt. Robert-Koch-Institut nicht für das hochaggressive Influenzavirus vom Typ H5N1 empfänglich, können es jedoch weiter übertragen. Da selbst alter, vertrockneter Taubenkot noch lebende Erreger beherbergen kann, ergibt sich die unbedingte Notwendigkeit einer professionellen Taubenkotbeseitigung.“

Richtigstellung:

Die Vogelgrippe, die durch die Viren H5 bzw. H7 ausgelöst wird, ist eine schwere Allgemeinerkrankung, die bei Hühnern und Puten zu einer 100 % gen Sterberate führt. Bei Enten und Gänsen liegt die Sterblichkeit bei 60 %. Die Empfänglichkeit von Tauben für diese Erreger ist minimal. Am Friedrich-Loeffler-Institut, dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, wurde von Dr. Ortrud Werner 2015 nachgewiesen, dass Tauben bei Verabreichung sehr hoher Dosen des extrem pathogenen Virus H5N1/Asia eine aktive Infektion mit Virusvermehrung, Antikörperbildung und vorübergehende Virusausscheidung ausgelöst werden kann. Dennoch ist eine Ansteckung empfänglicher Hühner, die in engem Kontakt mit den infizierten Tauben in derselben Voliere gehalten wurden, nicht erfolgt. Wegen der hohen Resistenz gegen Vogelgrippe und der nur sehr geringen Virusausscheidung nach dennoch erfolgter Infektion wird den Tauben als aktive Virusüberträger kaum eine Bedeutung für die Seuchenausbreitung beigemessen. So dürfen in Niedersachsen während der aktuellen Vogelgrippe Tauben weiterhin transportiert und ausgestellt werden, weil sie nach Aussagen des dortigen Landwirtschaftsministeriums bei der Übertragung der Geflügelpest keine Rolle spielen.

Fazit: Die Behauptung ist falsch.

Rentokil Behauptungen: „Am Körper der Tauben, in deren Nestern und Fäkalien finden sich über 100 verschiedene Parasiten und Krankheitserreger, die von den Niststätten in die Gebäude eindringen und dort Menschen, Lebensmittel und Rohstoffe befallen können.“ (Screenshot 4)

Richtig ist:

Tauben können, besonders wenn sie geschwächt sind, zahlreiche Parasiten und Krankheitserreger aufweisen. Diese sind aber zum größten Teil tauben- oder vogelspezifisch und für den Menschen völlig harmlos.

Rentokil Behauptungen: „Vor allem Parasiten können beim Menschen empfindliche Hautreaktionen hervorrufen und durch Kratzen Sekundärinfektionen verursachen. Folgende Parasiten treten auf: (Screenshot 4)

• Taubenzecke – Argus relexus

• Taubenfloh – Ceratophyluss columbae

• Große Taubenlaus – Hohostielle lata

• Vogelmilbe – Dermynyssus gallinae“

Richtig ist:

Taubenzecken: Menschen sind vor Taubenzecken geschützt, solange Tauben als Wirt vorhanden sind. Sie können den Menschen als Fehlwirt befallen, sterben aber nach wenigen Tagen ab. Die mögliche Schadwirkung geht von Hautinfektionen an der Bisswunde aus. Eine Übertragung von Krankheitserregern wie Borreliose oder FSME durch Taubenzecken konnte bislang in keinem einzigen Fall nachgewiesen werden. Fazit: Die Behauptung stimmt nur bedingt.

Taubenfloh: Er kann durchaus auch für den Menschen als Lästling auftreten. Fazit: Die Behauptung stimmt.

Große Taubenlaus: Dieses Tier gibt es nicht. Es gibt Federlinge, die hochartspezifisch sind und bei Tauben ausschließlich Federsubstanz bzw. Hautschuppen fressen. Wie der Name schon sagt, sind diese am Menschen nicht interessiert und haben in der Aufzählung nichts verloren. Fazit: Die Behauptung ist falsch.

Vogelmilbe: Dieser Parasit ist vor allem ein Problem für Hühnervögel. Auch Tauben sind von dem Parasiten betroffen. Seine Hauptschadwirkung wird durch Blutsaugen verursacht. Für den Menschen ist der Erreger ein Lästling und könnte theoretisch, ebenso wie die Zecke, Krankheiten übertragen, was aber bisher nicht vorkam. Die rote Vogelmilbe ist auf den Vogel als Wirt angewiesen und kann auf Dauer nicht nur von Menschen leben, da deren Haut zu dick ist, um allen Fortpflanzungsstadien das Blutsaugen zu ermöglichen. Vogelmilben gibt es auch bei vielen anderen Vogelarten. Fazit: Die Behauptung stimmt nur bedingt und trifft nicht nur auf Tauben zu.

Rentokil Behauptungen:

„Stadttauben gelten laut Infektionsschutzgesetz (IfSG) als Überträger diverser meldepflichtiger Krankheiten.“

Richtigstellung:

Dieser Zusammenhang wird im Infektionsschutzgesetz nicht hergestellt.

Fazit: Die Behauptung ist falsch.

Rentokil Behauptung: Stadttauben sind Schädlinge (Screenshot 5)

Richtigstellung:

Der Ausdruck „Schädling“ ist eine Kollektivbezeichnung für Organismen, die den wirtschaftlichen Erfolg des Menschen schmälern, sei es als Zerstörer von Kulturpflanzen, als Nahrungskonkurrent oder durch Zerstörung von Bauwerken. Eine Art wird erst dann zum Schädling, wenn der Schaden, den sie anrichtet, erheblich wird. (Wikipedia) Insofern sind Tauben keine Schädlinge. Sie zerstören keine Kulturpflanzen, sind kein Nahrungskonkurrent und zerstören keine Bauwerke. Allenfalls sind sie Lästlinge. (Anmerkung: In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gelten Tauben als Schädlinge, weil man dort davon ausgeht, dass Tauben Krankheiten auf Menschen übertragen können. Wie beschrieben, trifft das nicht zu.)

Fazit: Die Behauptung ist falsch.

Rentokil Behauptung: Schadvögel sind auch Türkentauben, Mantelmöven, Heringsmöven und Silbermöven

Richtigstellung:

Auch hier gilt: Diese Vögel sind keine Schädlinge. Zudem gehören sie laut Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) § 7 Abs. 2 Nr. 13 zu den besonders geschützten Arten. Die Mantelmöve ist zudem noch extrem selten. Das Gesetz verbietet nach § 44 (1), die Fortpflanzungs- oder Ruhestätten der wild lebenden Tiere der besonders geschützten Arten aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören. …………

Fazit: Die Behauptung ist falsch.

Rentokil Behauptung:

„Anzeichen für einen Taubenbefall“ unter/ LÄSTIGE VOGELARTEN ERKENNEN

„…Vogelkot ruiniert durch die enthaltene Salpetersäure auf Dauer Fassaden und führt zur Korrosion von Dächern…“, „…Die wirtschaftlichen Folgen: Jährliche Millionenschäden an vorhandener Bausubstanz und Mietminderungen bis zu 30%.…“ (Screenshot 7)

Richtigstellung:

In Vogelkot gibt es keine Salpetersäure, weil sie als anorganische Säure zu den Mineralsäuren zählt (Formel: HNO3). Vogelkot dagegen enthält Harnsäure. Das ist das Endprodukt des Nukleinsäureabbaus vieler Tierarten wie zum Beispiel bei Vögeln und Menschen. Bei Vögeln werden auch Aminosäuren zu Harnsäure abgebaut. Harnsäure ist eine schwache Säure (Formel: C5H4N4O3). (Wikipedia) Der pH-Wert des frischen Taubenkots beträgt zwischen 5,5 - 5,8 (Prüfbericht Uni Darmstadt). Dieser Wert liegt zwischen dem pH-Wert der Hautoberfläche des Menschen mit 5.5 und Mineralwasser mit 6.0. Die Ergebnisse des Prüfungsberichts der Uni Darmstadt kurzgefasst: Untersuchte Baustoffe = Ergebnis der Einwirkung von Taubenkot Sandstein, Granit, Travertin, Zementmörtel, Beton = Oberflächenverschmutzungen lassen sich mechanisch beseitigen, keine Materialbeeinträchtigungen Nadelholz naturbelassen = Verfärbungen, aber keine Beeinträchtigung der Tragfähigkeit Nadelholz lasiert = weder Lasur noch Holz weisen Schäden auf Ziegel, Klinker = keine Schäden Kupferblech, Bronze = oxidiert (typische Patina) Verzinktes Stahlblech = Korrosionsschutz aufgehoben Kunstharz (Alkydharz)-Lack = Risse im Lack Mit diesen Ergebnissen lassen sich keine Millionenschäden in der Bausubstanz erklären!

Fazit: Die Behauptung ist falsch.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Wir wollen, dass das Personal von Taubenabwehrfirmen geschützt arbeitet und nicht von Arbeit krank wird. Aus diesem Grund sind Atemschutz und Schutzkleidung von großer Bedeutung. Dies auch deshalb, weil der Erdbodenhefepilz (Cryptococcus neoformans), der gut auch auf altem und trockenem Taubenkot wächst und Sporen bildet, krank machen kann, wenn man ihn einatmet. Davor muss man sich schützen.

Zum Schluss die Einschätzung von Jens Hübel, Tierarzt Leipzig: „Die Darstellung auf der Homepage von Rentokil und auch auf anderen Seiten von Schädlingsbekämpfern sind als völlig überzogen zu betrachten. Hier wird Panik geschürt und den Leserinnen und Lesern durch Fehlinformationen suggeriert, dass Tauben eine Vielzahl an lebensbedrohlichen Erkrankungen übertragen würden.“

Die Unterzeichnenden fordern die Firma Rentokil auf, die beschriebenen Falschaussagen zu unterlassen und ihre Internetseite, sowie ihre Broschüre „Taubenabwehr. Systemlösungen zum Schutz von Menschen und Gebäuden“ umgehend, spätestens innnerhalb von 10 Tagen zu berichtigen.

 

Uns wurden diese steckbaren Zaunelemente gespendet. Wir würden gerne einen Bereich damit für Kleintiere eingrenzen, aber wir haben nicht genug um eine anständige Fläche zu begrenzen. Vielleicht hat ein tierlieber Mensch noch solche Elemente und benötigt sie nicht mehr, dann bitte gerne im Tierheim vorbeibringen - die Kleintiere werden es toll finden!

Ihr Tierheimteam

 

Am 16.06.2017 haben die Schüler der 6c sich auf Eigeninitiative im Stadtteil Himmelsthür auf den Weg gemacht und eifrig Spenden gesammelt. Es kam das stolze Ergebnis von 297,29€ zusammen. Danke auch für die tolle Sachspende. Und vielen Dank auch an die eifrigen Spender....

 

 

Nicht nur Hunde und Katzen werden ausgesetzt - ein beliebtes "Wegwerftier" ist auch die Wasserschildkröte. Wenn sie dem Aquarium entwachsen ist, landet sie im relativ glücklichen Fall bei einem Nachbarn im Teich, in vielen Fällen aber einfach im nächsten öffentlichen Teich, See oder Fluss. Das ist nicht erlaubt und es handelt sich auch hier um das Aussetzen eines Tieres und dazu noch um einen Verstoß gegen unser Naturschutzgesetz. Die Gebeutelten sind natürlich wieder die Tiere. Sie verenden sehr oft an Unterkühlung, Lungenentzündung oder anderen Erkrankungen.

 

In der Nette wurde nun wieder eine Wasserschildkröte gefunden, sie ist 30 cm lang und 22 cm breit und eine Hieroglyphenschmuck-SK ( weiblich ) Wer vermisst sie vielleicht ? Sie wird, sollte sich der Eigentümer nicht finden, in eine Auffangstelle weiter reisen, das Problem ist nur, dass alle Auffangstellen bereits Wartelisten haben, nicht nur für die Wasserschildkröten, auch für andere Reptilien ist es sehr schwer, einen Platz zu bekommen. Daher Augen auf beim Kauf - auch hier hat der Eigentümer eine langjährige Verpflichtung, sich um die richtigen Haltungsbedingungen und gesundheitliche Obacht zu kümmern.

 

 
Rasse: Europäisch Kurzhaar


Tierart:

Katze

Name:
Kalle
Geburtsdatum: 2013  F 1130/16

Geschlecht:

(männlich)
kastriert kastriert


 

Mein Name ist Kalle und ich komme aus Holle.Leider bin ich wirklich unverträglich mit anderen Katzen oder Katern. Ich möchte auch keinen Hund in meinem neuen Zuhause haben. Optimal wäre ein alleinstehendes Haus mit Garten, in dem ich einfach vor mich hinleben darf. Ich baue zu Menschen eine Verbindung auf, möchte aber nicht beschmust werden bzw. nur, wenn ich gerade Lust darauf habe. Hier im Tierheim ist der Aufenthalt schlecht, da es natürlich keinen Freiraum ohne andere Katzen gibt....
 

Endlich ist es Sommer geworden ! Die Ferien haben fast begonnen und Aktivitäten im Freien sind angesagt. Wenn Sie Ihre Hunde einbeziehen möchten, so denken Sie bitte daran, dass der Hund nur in den kühlen Morgen-oder Abendstunden längere Spaziergänge absolvieren sollte und am Fahrrad nur bis höchstens 20 Grad Außentemperatur mitgeführt wird. Besonders ungeschorene Langhaarhunde mit schwarzem Fell sind sehr zu bedauern, wenn sie hinter einem Fahrrad zum Teil wirklich hergezogen werden. Den Besitzern möchten wir gerne einen Fleece-Pullover anziehen und dann loslaufen lassen……

Bitte auch bei den Kleintieren darauf achten, dass Kühlung geboten wird, denn es sterben viele Kleintiere an einem Hitzschlag, denn in den leider noch immer benutzen Holzkäfigen steht die Hitze und die Tiere müssen elend sterben. Ein Käfig in der prallen Sonne wird auch nicht kühler, in dem man ihn mit einem Handtuch überdeckt!! Versetzen Sie sich in die Lage der Tiere – dann sollte alles gut werden.

Noch eine große Bitte für die „nur mal kurz in den Supermarkt-Pause“ – binden Sie Ihren Hund lieber im Schatten am Markt an, als ihn in einem Brutofen (Auto) zurückzulassen. Auch die geöffneten Fenster bringen keine Kühlung – gerne mal selbst ausprobieren –Selbstversuch macht klug! Der Wagen heizt sich wie ein Backofen auf, und letzte Woche haben wir im Tierheim schon das erste Todesopfer durch Überhitzung bekommen. Das soll nicht noch einmal vorkommen...

Wir wünschen einen herrlichen Sommer und genießen Sie die Zeit mit Ihren Tieren. Ihr Tierheimteam.

Bild von Tasso nach Befreiungsaktion Hund, ein Weimaraner, der es leider nicht geschafft hat....

 

 

 

 

 

Vielen Dank für die Spende

 

Der Tag der offenen Tür wird am 20.08.2017 stattfinden - 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Wir freuen uns auf Sie .............

 
Rasse: Dogo Argentino

Tierart: Hund
Name: Denny
Geburtsdatum: 2011
Körpergrösse: 50 cm
Kinderlieb: größere Kinder
Andere Tiere: nein
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja

Denny kam am 26.4.13 als Fundhund zu uns. Er ist ein Dogo Argentino und leidet an Epilepsie. Dank umfassender Untersuchungen und Behandlungen ist er gut eingestellt, bekommt Medikamente und kann so sehr gut leben. Die Pflegestelle oder das neue Zuhause sollten ruhig und ohne großen Stress für Denny sein. Er  ist ein kranker Hund und als solcher braucht er Menschen, die sich mit seiner Krankheit auskennen. In stressfreier Umgebung ist es für Denny möglich, ohne Anfälle zu leben. Auch im Tierheim lebt er mit geregeltem Tagesablauf und hat nur äußerst selten mal einen kurzen Anfall.

Denny ist auch als Pflegehund zu vermitteln, es ist uns sehr wichtig, dass er endlich in ein häusliches Umfeld kommt. Sie kommen ins Grübeln? Lernen Sie, wenn die erforderlichen Haltungsbedingungen passen, diesen tollen Kerl einfach im Tierheim kennen und vielleicht stimmt ja die Chemie und er darf nach 3 Jahren im Zwinger doch noch ein freies Hundeleben genießen......leider bitte als Einzelhund, denn wenn er doch einen Anfall bekommen sollte, ist es für einen anderen Hund eine nicht einzuschätzende Situation.

Er ist ein  lustiger Hund, der gerne den ganzen Tag bei seinem Herrchen oder Frauchen an der Seite wäre. Er braucht auf jeden Fall einen gesicherten größeren Garten, in dem er sich frei bewegen kann und selber entscheiden, wie lange er dort verweilen möchte.

Wichtig ist wirklich ein geregelter Tagesablauf, Beschäftigung mit ihm, möglichst Menschen/Mensch, die Zuhause arbeiten oder nicht mehr arbeiten müssen, Kenntnis was im Fall eines Anfalls zu tun ist und die wirklich lebenswichtige korrekte Eingabe der Medikamente. Wer sich das zutraut, bekommt einen absolut tollen Kameraden!

 

 
Rasse: Europäisch Kurzhaar


Tierart:

Katze

Name:
Dobby
Geburtsdatum: 2016

Geschlecht:

(männlich)
kastriert kastriert


 

Mein Name ist Dobby und ich bin ein bildhübscher Kater. Leider habe ich meine Menchen aus heiterem Himmel verletzt und hier im Tierheim lebe ich jetzt auf der Katzenwiese.

Meine Pflegerinnen haben auf Grund des Vorfalls Angst, mich in eine Familie zu vermitteln. Ich habe hier in der Zeit niemanden belästigt und immer mit den Besuchern geflirtet. Auf der Katzenwiese nun, bin ich ein richtiger Macho und greife alle mir unterlegenen Katzen/Kater an. Das ist für diese Katzenwohngemeinschaft schädlich. Daher brauche ich dringend einen Pferdehof oder Bauernhof, auf dem es gerade keine Katzen gibt. Ich sorge dann für mein Revier!!! Die Menschen sollten mit entsprechender Vorsicht mit mir umgehen. Sicher werde ich mein Wesen zum Guten verändern, denn auch meine Pflegerinnen wissen nicht, was mit mir in meinem Vorleben geschehen ist.... Ich ziehe gerne sofort um!

 

 

Eine herzliche Bitte von unserer 2.Vorsitzenden, Frau Karin Wrase an alle Menschen, welche eine Spende für die Tiere auf das Konto überweisen. Ohne Angabe einer Adresse, ist es nicht möglich eine Spendenbescheinigung auszustellen.

Daher bitte angeben, wer die Finanzamtbescheinigung erhalten soll. Vielen Dank und eine schöne Adventszeit.

Und natürlich lieben Dank für die Unterstützung!

 

Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung unterstützt das Tierheim mit einer monatlichen Ausgabe des Tierjournals in ihrer Online Ausgabe. Ein freundliches Team der HAZ, dreht jeden Monat neue kurze Filme mit Insassen unseres Tierheimes, die ein neues Zuhause suchen. Schauen sie doch einfach mal selber, ob Ihnen nicht der ein oder andere Zwei-( Vögel...) oder Vierbeiner aus unserem Tierheim gefällt. Der Link ist http://www.hildesheimer-allgemeine.de/tierheim.html

 

 

 

Pressemeldung
09.05.2016
Millionen Straßenkatzen in Deutschland
Deutscher Tierschutzbund startet Kampagne, um Katzenelend zu mindern
Krank, verletzt und abgemagert: Allein in Deutschland leben schätzungsweise rund zwei Millionen frei lebende Katzen. Diese Straßenkatzen bekommen jetzt im Frühjahr weiteren Nachwuchs. Der Deutsche Tierschutzbund startet daher seine neue Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“. Mit der Kampagne veranschaulicht der Dachverband mit seinen mehr als 740 örtlichen Vereinen den Zusammenhang zwischen dem Leid der Straßenkatzen und der Wichtigkeit der Kastration von Freigängerkatzen aus Privathaushalten. Letztere tragen durch unkontrollierte Fortpflanzung erheblich zum Erhalt der Straßenkatzen-Population bei. Insbesondere die Geburt der sogenannten „Maikätzchen“ stellt auch die Tierheime vor große Herausforderungen: Oft sorgen unerwünschter Nachwuchs von Hauskatzen oder aufgegriffene Welpen von Straßenkatzen für regelrechte Katzenschwemmen. Die Tierschützer appellieren daher an alle Katzenbesitzer, vor allem wenn sie den Katzen Freigang gewähren, ihre Tiere frühzeitig kastrieren zu lassen. Zudem fordert der Deutsche Tierschutzbund seit langem eine rechtliche Regelung zum Schutz von Katzen, in der auch das Kastrieren enthalten ist.
„Nur indem Katzenbesitzer verantwortungsvoll handeln und ihr Tier – egal ob weibliche Katze oder Kater – kastrieren lassen, kann die dramatische Anzahl der Katzen ohne ein liebevolles Zuhause langfristig reduziert werden“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Jeder, der seine Katze nicht kastrieren lässt, trägt unmittelbar zum Leid der Straßenkatzen und weiteren Katzenschwemmen in den Tierheimen bei.“ Gleichzeitig nimmt Schröder aber auch den Gesetzgeber in die Pflicht: „Es braucht dringend ein Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungsgebot für Freigängerkatzen, um das Problem in den Griff zu bekommen.“
Jede Straßenkatze stammt ursprünglich von einer Hauskatze ab: von ausgesetzten oder zurückgelassenen Tieren oder unkastrierten Freigängern. Die meist scheuen Katzen leben versteckt in Hinterhöfen, Parks oder stillgelegten Industriegebäuden. Als domestizierte Tiere sind Katzen jedoch nicht in der Lage, sich und ihre Nachkommen vollständig alleine zu versorgen. Unterernährung führt zu allgemeiner Schwäche, die Tiere leiden unter Katzenschnupfen und Parasiten, wie Würmern oder Flöhen. Viele Jungkatzen erreichen das Erwachsenalter nicht.
Da Straßenkatzen meist nicht auf den Menschen sozialisiert sind, können die Tierheime sie nicht in ein Zuhause vermitteln. Daher kastrieren die Tierschützer die Katzen und versorgen sie an geeigneten Futterstellen.
Kastration beugt dem Elend der Straßenkatzen vor
Im Vergleich zum Leid der Straßentiere ist die Kastration ein relativ harmloser medizinischer Routineeingriff. Neben der Unfruchtbarmachung birgt die Kastration weitere positive Effekte: Durch den verringerten Fortpflanzungsdrang sind Streitigkeiten, Verletzungen und Krankheitsübertragungen seltener. Auch die Gefahr, bei der Suche nach Paarungspartnern und den teils weiten Streifzügen im Straßenverkehr zu verunglücken, sinkt. Bei weiblichen Katzen können gesundheitliche Risiken im Alter, wie Tumore oder Entzündungen, reduziert werden.
Mehr Informationen zur Kampagne: www.tierschutzbund.de/Katzenschutz

 

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Die Tierarztpraxis ist

Montag bis Donnerstag 8-15:30 Uhr

und Freitag 8-14:00 Uhr besetzt

 

Welpenspiel

Jeden Freitag im Tierheim
15:00 - 16:00 Uhr

Igel Info



Wie verhalte ich mich wenn ich einen Igel zur kalten Jahreszeit finde? Hier gibt es Antworten und Telefonnummern bei akuten Notfällen. Link zum Igelhaus Laatzen

. Zur Igelinfo...

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